Geschichten und Musik
Vom Tragen einer schweren Last
Elsas Hütte lag nicht weit von einem Waldweg entfernt. Auf ihm waren immer wieder Wanderer unterwegs. Als wir an diesem Sommermorgen auf der Bank vor der Hütte saßen, begegneten uns einige von ihnen: Frauen und Männer, manchmal auch Kinder. Manche schauten zu uns hinüber und grüßten freundlich. Nicht wenige aber gingen schweren Schrittes gebeugt und hatten beim Gehen den Blick zum Boden gesenkt. (Zum Weiterlesen Klick aufs Bild).
Kleines Liebeslied für die Erde
Als ich an einem frühen Morgen mit Elsa durch ihren Wald ging, waren die Wipfel der Bäume in Nebel gehüllt. Es hatte die ganze Nacht über geregnet und klamm lag eine dichte Feuchte in der Luft. Wir kamen an eine kleine Lichtung, als Elsa plötzlich stehenblieb. „Hier an diesem Ort hatte ich einmal ein seltsames Erlebnis“, flüsterte sie mir zu ... (Zum Weiterlesen Klick aufs Bild).
Verstrickt
Elsa sprach oft über die Schwierigkeiten, die das Leben für uns Menschen immer wieder bereitet. Einmal sinnierte sie beim Gang durch den Wald über das Wort „Verstrickung“. Und sie sagte: „Oft hindern uns alte Dinge daran, unserer Bestimmung gemäß zu leben ... (Zum Weiterlesen Klick aufs Bild).
Inneres Kind und innerer Vogel
Die Natur um uns herum schien müde zu werden. Die Sonne lag bereits in den goldenen Kissen, die ihr der Wald am fernen Horizont zurechtgemacht hatte, und die Luft brachte jene angenehme Kühle, nach der wir uns an diesem heißen Sommertag so sehnten. Von der nahen Lichtung her begann eine Nachtigall dem Wald ihr Schlaflied zu singen. Elsa horchte auf und blickte hinüber, von wo die Melodie des gefiederten Sängers kam. „Ein Vogel ist es“, sagte sie leise. „Es ist ein einziger Vogel. So wie in deiner Seele.“ Dann schloss sie die Augen und schwieg. (Zum Weiterlesen Klick aufs Bild).
Zurückschenken
Als wir uns gegen Abend auf den Rückweg machten, blieb Elsa an einer Lichtung stehen und blickte in die blühenden Kräuter und Büsche, die sich dort im mild gewordenen Licht der Sonne badeten. Dann sagte sie nachdenklich: (Zum Weiterlesen Klick aufs Bild)
Was wir lernen sollten
Elsas Hütte war sehr einfach und schlicht. Es gab das Nötigste, mehr auch nicht. Und dennoch strömte der kleine Raum einen eigenen Reichtum aus: Er war reich an Wärme, Heimeligkeit, Schutz und Liebe. (Zum Weiterlesen Klick aufs Bild).
Von der weißen Treppe und der blauen Blume
Als ich mich an einem wolkenlosen Sommerabend von Elsa verabschiedete, schob sich gerade der Vollmond über die fernen Wälder am Horizont. Meine Freundin blickte stumm zu ihm hinüber. „Mutter Mond“, sagte sie leise, mit einem fast wehmütigen Klang in der Stimme. Nach einer Weile senkte sie den Blick und schloss die Augen. „Immer, wenn ich den Vollmond sehe, muss ich an meine schwermütigen Zeiten denken“, fuhr sie fast flüsternd fort … (Zum Weiterlesen Kick aufs Bild)
Die weißen Tauben sind müde
Diesen Titel legte mir Elsa besonders ans Herz: „Die weißen Tauben sind müde“ von Hans Hartz in der sehr einfühlsamen Version von WIM „Das Lied passt wie wenige andere für unsere friedlose und unversöhnliche Zeit“, meinte Elsa, als sie auf das Vorschaubild auf dem Display ihres Tablets zeigte ... (Zum Weiterlesen Klick aufs Bild).
Und folgt dem ewigen Ton
Es war Abend geworden. Die Vögel im Wald begannen, ein Abschiedslied für den scheidenden Tag anzustimmen. Der Gesang war ergreifend, so wie man die Vögel in der Abenddämmerung selten zu hören bekommt. Wir saßen auf der Bank vor Elsas Hütte ... (Zum Weiterlesen Klick aufs Bild).